Beiträge von Schnuffi1501

    hast du auch die anderen Werte zu Verbrauch, Geschwindigkeit, Ladezeit,....deine "Ladestrategie" (SOC in Anfahrt einer Ladesäule)...?


    bei ca. 2x 230 km wäre das ja mal ganz interessant.

    Ich kann dir leider nicht mehr schreiben außer die beiden DC-Ladezeiten bei Tesla:

    1. Ladung bei Tesla (SOC 14 --> 83) 27 kWh in 33 Minuten bei Minus 1 Grad

    2. Ladung bei Tesla (SOC 10 ..> 78) 30 kWh in 28 Minuten bei 5 Grad plus

    Die Ladezeiten entsprechen meinen Erwartungen und sind ok. Ladung war am gleichen Ladepark; allerdings

    an anderen Säulen.


    Übrigens: Auto ist heute beim planmäßigen Service. Habe mit den Servicemann über das Thema bei Abgabe gesprochen. Die gucken jetzt mal. Allerdings mein Eindruck - überrascht war der Kollege von den Werten nicht.

    Ich habe nochmal darauf hingewiesen, dass meine Enttäuschung mehr der Performance im Sommer (max. 200km) gilt. Für die Winterwerte (max. Reichweite 160) habe ich Verständnis . Übrigens mein Durchschnittsverbrauch lt. BC über 8.500 km = 18,3 kWh.

    Aber beim Verbrenner wird halt in der Zukunft das Fahren immer teurer und damit unatraktiver.

    Ich habe jetzt mal die Kosten meiner Fahrt Nbg-Erfurt-Nbg zusammengerechnet. Insgesamt 3 mal geladen (2x Tesla Schnelllader - 1x vor Ort in Erfurt). Ich habe keine Mitgliedschaft und habe 66ct (Tesla) und 59 ct (Erfurt) für die Kilowattstunde bezahlt. An der heimischen Wallbox dann wieder aufgeladen.

    Stromkosten waren in Summe ca. 60 Euro.

    Da ist mein T 6.1 California nicht teurer.

    Die Rechnung kippt erst dann, wenn man nur zu Hause lädt und v.a. eine PV-Anlage hat. (Investitionskosten lassen wir mal außen vor)

    Und wenn man im Winter den Reichweitenverlust nicht haben möchte: Verbrenner fahren. Aber auch die verbrauchen da mehr. Fällt aber nicht so auf. Zumindest wenn man nicht Kurzstrecke mit kaltem Motor fährt. Denn wenn man sich den Verbrauch da mal anschaut den liegt der locker beim Doppelten als bei Betriebstemperatur

    Also ich kenne keinen Verbrenner, der im Winter 20% mehr verbraucht.

    Fehlkonstruktion würde ich auch nicht sagen - Fehlverhalten halte ich auch für falsch. Kommt halt drauf an, wie man das Auto nutzt - welches Profil man hat. Ist vergleichbar, wenn man einen 11er Porsche hat und sich darüber beklagt, dass man nix transportieren kann. Das Problem des Mokka (und vieler anderer E-Autos) ist einfach, dass Sie zu Nutzern passen, die eigentlich nicht Auto fahren wollen. Am besten ist das Auto auf kurzen Strecken, wenn es warm (aber nicht zu warm ist), nicht regnet und die Sonne scheint. Dann kannst Du aber auch Fahrrad fahren - ist auch noch umweltfreundlicher. Hinzu kommt noch eine schwierige Wiederverkaufsmöglichkeit mit hohen Wertverlust, schlimme Werkstätten und teilweise komplette Ahnungslosigkeit (siehe Inspektionsintervalle) - aber das sind andere Themen.

    Nun die Fahrt zurück von Erfurt ohne neuen Erkenntnisse

    Außenbedingung: 7 Grad aber sehr windig

    Ladestand am Anfang 100% - Reichweite 266 km

    Ladestopp nach 127 km; Durchschnitt 101km/h Verbrauch 26,1 Restreichweite 18 km

    Dann aufgeladen auf 81 % --> Reichweite 210 km

    Ankommend zu Hause nach 241 km (114 km nach Ladung)

    Durchschnitt 98 km/h Verbrauch 24,8 Restreichweite 26 km

    Fazit: Auto kommt bei ungünstigen Bedingungen (Autobahn; Wind bzw. Kälte/Regen) aktuell zwischen 140 und 160 km

    Fahrprofil: Normalmodus zu 90 % - sonst ECO mit Tempomat auf 130 km unter Beachtung der Tempolimits.